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Buchhorn 1634

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Inhaltsverzeichnis

1634

Bedeutende Ereignisse

  • Besetzung der Stadt Buchhorn durch Schwedische Truppen
    Im Dreißigjährigen Krieg litt Buchhorn vor allem unter dem schwindenden Geldwert und den Einquartierungen und Übergriffen spanischer und holländischer Soldaten.
  • Umbenennung von Buchhorn in Gustavsburg.
  • Zerstörung von Kloster Hofen durch die Schweden.
  • Die Schweden gründeten dort eine Werft und bauten das größte Bodenseekriegsschiff, die „Drottning Kristina“, mit 22 Kanonen. Das neue Schiff, verstärkt mit weiteren Einheiten, kaperte fünf Transportschiffe mit Kriegsmaterial, während die Kaiserlichen mit der Sicherung des östlichen Seegebietes und des schweizerischen Ufers beschäftigt waren. Die kaiserliche Flottille wurde unter das Kommando von Oberst Christoph Karl Waldburg-Wolfegg gestellt und hatte den fünf schwedischen 20 eigene Kriegsschiffe entgegenzusetzen.
  • Im Juli 1634 misslangen Überfälle auf die schwedisch besetzten Orte Radolfzell und Buchhorn wegen schlechter Vorbereitung, zwar wurde der Vorposten Kloster Löwental erobert, musste aber wieder geräumt werden, worauf ihn die Schweden niederbrannten.
  • Nach der für Schweden verlorengegangenen Schlacht bei Nördlingen am 06.09.1634 wurden Buchhorn und Radolfzell geräumt, alle schwedischen Schiffe versenkt sowie die Truppen aus dem Bodenseeraum zurückgezogen.
  • Nach dem Ende des Krieges und der völligen Zerstörung kam das wirtschaftliche Leben nur allmählich wieder in Gang.


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Gestorben

Literatur

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