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Johann Daniel Georg von Memminger

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Johann Daniel Georg von Memminger (* 16. April 1773 in Tübingen; † 21. Februar 1840 in Stuttgart) war ein württembergischer Geograph und Statistiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Memminger stammt aus einer Handwerkerfamilie, sein Vater war Schuhmacher-Obermeister in Tübingen. Er besuchte die Lateinschule in Tübingen, auf Fürsprache seiner Lehrer konnte er das Gymnasium in Stuttgart und die Klosterschule in Maulbronn besuchen. 1792 begann er im Evangelischen Theologischen Stift in Tübingen mit dem Studium. Nach dem Magisterabschluss 1796 erhielt er 1798 eine Lehrerstelle in Cannstatt. 1802 wurde er Lehrer an der Lateinschule in Cannstatt, wo er 22 Jahre arbeitete. Memmingers Interesse galt bereits damals der Statistik im Sinne einer umfassenden Staatskunde. 1809 bis 1813 veröffentlichte er mehrere kleine Artikel und Publikationen.

Memminger wurde daraufhin als wissenschaftlicher Leiter in das neu begründete königlich statistisch-topographische Büreau berufen, das u.a. die Württembergische Landesvermessung vornahm und in der Folge die Oberamtsbeschreibungen veröffentlichte. Er hatte den Auftrag, eine allgemeine Landesbeschreibung zu verfassen. Dieser Aufgabe kam er nach, indem er die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen konzipierte, von denen 14 bis 1838 erschienen. 1834 wurde Memminger mit der Redaktion des Hof- und Staatshandbuchs des Königreichs Württemberg beauftragt.

1805 hatte er Louise Klett (1786–1842) aus Offenhausen Kreis Reutlingen geheiratet. Von fünf Kindern erreichte nur eine Tochter das Alter von vier Jahren.

Publikationen (Auswahl)

Als Herausgeber:


Beförderungen, Ehrungen

  • 1810 wurde ihm der Professorentitel verliehen.
  • 1824 wurde er zum Finanzrat und 1834 zum Oberfinanzrat befördert.
  • 1829 wurde Johann Daniel Georg von Memminger mit dem Ritterkreuz des Ordens der württembergischen Krone[1] geehrt, welches mit dem persönlichen Adelstitel verbunden war.

Literatur

  • Vorlage:ADB
  • Vorlage:NDB
  • Nachruf. In: Württembergische Jahrbücher für vaterländische Geschichte, Geographie, Statistik und Topographie. 1, 1839, Vorlage:ZDB, S. 1–13.

Einzelnachweise

  1. Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch 1831, S. 33

Weblinks

Vorlage:Wikisource

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