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Riedlehof

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Der an der Ecke Ailinger-/Goethestraße gelegene Riedlehof wurde am 24. Mai 1909 von der Luftschiffbau Zeppelin GmbH gekauft und 1916 von der Zeppelin Wohlfahrt GmbH übernommen. Nach Zukäufen weiterer Höfe umfasste die Gesamtfläche etwa 76 Hektar und die erwirtschafteten Produkte aus Gemüse-, Getreideanbau und Viehzucht dienten bis zur fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg besonders den Betrieben der Zeppelin-Wohlfahrt.

Die Luftschiffbau Zeppelin GmbH kaufte den Riedlehof von Josef Menges. Ab 1916 übernahm die Zeppelin Wohlfahrt GmbH den Hof zur Pacht und baute ihn zum Musterhof aus. Nach dem Zukauf des Sauter'schen Hofes (Waggershausen) um 1920 umfasste die Fläche rund 76 ha. Leiter und späterer Pächter des Riedlehofes war Albert Stöffler. Mit Viehzucht, Getreide- und Gemüseanbau wurden vor allem die Betriebe der Zeppelin-Wohlfahrt versorgt. Die 1925 eingerichtete Gutsmolkerei gab vier Jahre später den Anstoß zur Gründung der Oberland-Milchversorgung Ravensburg (OMIRA).

Ab 1966 wurden große Flächen mit Ausstellungshallen der Internationalen Bodensee-Messe (IBO) überbaut, die bis zur Eröffnung der neuen Messe 2002 genutzt wurden. Auf einem Teil der Hofstelle errichtete die Stadt Friedrichshafen 1971 die Graf-Soden-Realschule.

Literatur

  • Stadt Friedrichshafen (Hrsg.): Geschichtspfad Friedrichshafen - Ein historischer Führer, Friedrichshafen 2001, ISBN 3895493015.

Quellen und Verweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Geschichtspfad_Friedrichshafen#Riedlehof_-_Tafel_4.16 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.





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